Unsere Welt ächzt. Sie leidet unter Umweltverschmutzung und der Ausbeutung durch den Menschen. CO2-Ausstoß, Müllverklappung, Fracking und Mikroplastik sind nur ein paar Gründe dafür, dass Fridays for Future demonstriert oder Ende Gelände Braunkohlereviere besetzt. Klimawandel und Gletscherschmelze, Waldsterben und bedrohte Tierarten sind Warnsignale und Hilferufe, die die Natur an uns Menschen sendet.
Hat die Bibel auch etwas zu diesem Thema zu sagen? Ja, natürlich. Der Schöpfer, der uns Menschen den verantwortungsvollen Umgang mit seiner Schöpfung anvertraut hat, zeigt uns die Ursache für die Zerstörung der Natur auf und gibt uns gleichzeitig einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft.
Auch die Schöpfung wird einmal von dieser Versklavung an die Vergänglichkeit zur Herrlichkeit der Kinder Gottes befreit werden.
Die Bibel. (NeÜ)
Die Schöpfung leidet an ihrer Versklavung. Wer hat sie versklavt? Letztendlich ist es die Sünde. Damit ist die Abkehr des Menschen von Gott gemeint. Die eigentliche Ursache für Umweltverschmutzung und Ausbeutung ist nicht der Umgang des Menschen mit der Natur, sondern der Umgang des Menschen mit Gott! Wir haben Gott den Rücken zugekehrt, uns von ihm abgekehrt. Wir sind Gott losgeworden, und so leben wir gottlos.
Durch die Sünde, die Abkehr des Menschen von Gott, kam der Tod. Gott hatte davor gewarnt (Gen 2,17; 3,3). Der Mensch starb (Gen 5,5.8.11.14.17.20.27.31), aber nicht nur er, sondern auch die Tiere mussten sterben (Gen 3,21; 4,4; 7,21-23; 8,20). Und nicht nur die Tiere, sondern auch die Natur musste leiden und wurde zerstört (Gen 7,20; 19,24-25).
Es sind nicht die Umweltsünden, welche die Natur versklaven. Sie sind nur die Folgen von etwas Grundlegenderem. Es war und ist bis heute die Sünde des Menschen, welche die Schöpfung versklavt. Wenn wir also die Umwelt retten wollen, müssen wir zunächst den Menschen von der Sünde retten. Aber das können wir selbst nicht. Nur Jesus kann! Der Mensch, der an ihn glaubt, ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen (2 Kor 5,17 | ELB). Damit ist auch die Sünde Vergangenheit. Wo ich nicht mehr von der Sünde versklavt bin (Röm 7,25 | NGÜ), kann ich auch verantwortungsvoll mit der mir anvertrauten Schöpfung umgehen (Gen 1,28). Letztendlich warte ich aber auf Gottes Neuschöpfung (2 Petr 3,8), die frei von Sünde sein wird.
