Wir lernen schon in der Fahrschule, dass der Blick in den Rückspiegel wichtig ist. Auch im Laufe des Lebens ist es immer wieder gut und hilfreich, wenn wir in den Rückspiegel schauen. Man kommt ins Staunen, wenn man vergangene Ereignisse anschaut und reflektiert und Gottes gute Hand darin erkennt.

Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, dann sind da viele Ereignisse, wo ich nur staunen kann, was Gott alles daraus gemacht hat. Da sind schöne, aber auch viele nicht so schöne Erlebnisse dabei. Bei manchen negativen Erlebnissen meines Lebens habe ich eine Antwort auf meine Frage Warum? bekommen. Aber manche Ereignisse bleiben für mich rätselhaft und die Frage Warum? ist noch nicht beantwortet. Egal, ob sie unbeantwortet bleibt oder ich vielleicht später eine Antwort erhalte, was ich sagen kann, ist dies: Gott hat mich treu bis zum heutigen Tag durch getragen. Er ist da und hat alle Ereignisse meines Lebens ganz in seiner Hand. Ich darf getrost nach vorn schauen und mich auch in Zukunft auf ihn verlassen.

David hatte das auch erlebt. Viele Jahre wurde er von Saul und anderen Feinden verfolgt. Vieles lief sicherlich nicht so, wie erträumt. Hatte er nicht als Teenager das Versprechen von Gott bekommen, der nächste König von Israel zu sein? Viele Jahre geschah nichts. Ganz im Gegenteil. Saul versuchte alles, um seinen legitimen Nachfolger umzubringen. David war ständig auf der Flucht. Die Sorge um sein eigenes Leben, aber vor allem um seine Familie, trieb ihn um. Das war nicht angenehm! Und doch konnte er zurückblicken (Ps 18,1) und Gottes Hand in allem erkennen.

Er rettete mich vor dem übermächtigen Feind und vor denen, die mich mit Hass verfolgten. Denn sie waren zu stark für mich!

Die Bibel. (BB)

Sein Leben war nicht einfach. Aber er vertraute Gott und er hat ihn von allen Feinden befreit.

Wer ist der größte Feind meines Lebens? Satan. Er will, dass ich sterbe! Aber Jesus hat den Satan, die Sünde, die den Tod fordert, am Kreuz besiegt. Es ist vollbracht (Joh 19,30). Ich darf ewig leben. Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod (1 Kor 15,26). So ist ein Blick in den Rückspiegel der Geschichte ermutigend, aber auch der in meine eigene Lebensgeschichte.