Am Morgen schaue ich regelmäßig in meiner Nachrichten-App nach, was während der Nacht in der Welt passiert ist. Auch abends schaue ich das heute-journal oder die Tagesthemen. Es gibt dort meistens schlechte Nachrichten. Es wird von Überschwemmungen, Erdbeben, Kriegen, der Klimakrise, der Abholzung des Regenwalds oder von Diktatoren erzählt. Oft hinterlässt das bei mir ein Gefühl der Angst und Hilflosigkeit. Die generelle Richtung scheint vorgegeben: Es geht bergab!
Umso wichtiger ist es in all dem Chaos der Welt, den Blick auf Gott zu richten. Es tut mir immer wieder gut, einen wahren Blick auf die Geschehnisse der Welt zu bekommen. Nur mit Gott ist das möglich. Aber es geht gar nicht so sehr darum, eine wahre Einschätzung der Weltsituation zu bekommen, sondern auf den eigentlichen Weltherrscher zu schauen, auf Gott selbst.
Wenn Gott sich in seiner Macht erhebt, laufen seine Feinde in alle Richtungen davon. Die Leute, die ihn hassen, fliehen vor ihm.
Die Bibel. (BB)
Wenn ich den Blick auf die Welt richte, dann werde ich innerlich aufgewühlt und unsicher. Viele Fragen und eine beunruhigende Ungewissheit kommen in mir auf. Wenn ich aber den Blick auf Gott, auf Jesus, richte, dann bekomme ich Antworten und die beruhigende Gewissheit, Gott hat alles im Griff! Zu wissen, dass der Schöpfer der Welt, auch seine Schöpfung und seine Geschöpfe regiert, macht mich ruhig.
Es gibt so viele böse Menschen, gerade auch an der Spitze von Staaten, die nur an sich denken und sich selbst ein Denkmal errichten wollen. Und es gibt andere mächtige Menschen, die Macht, Einfluss und Geld haben, die scheinbar machen können, was sie wollen. Aber wenn Gott erscheint und seine Macht demonstriert, dann ergreifen selbst diese Menschen die Flucht. Sie wissen genau, dass sie gegen Gott nichts ausrichten können. Selbst Dämonen der unsichtbaren Welt ergreifen die Flucht (Mk 5,8-13). Ja, sogar der größte Widersacher, der Teufel, hat keine Chance (Offb 20,10).
Wenn ich an Jesus glaube, dann bin ich Gottes Kind (Joh 1,12), dann lebt Jesus durch seinen Heiligen Geist in mir (Apg 2,38). Und dann habe ich die Gewissheit, dass mich nichts und niemand aus seiner Hand reißen kann (Röm 8,38-39). Ich kann ganz anders die Nachrichten verfolgen. Ich weiß nämlich: Er hat alles im Griff.
