Es gibt Sturköpfe, die sich gar nichts sagen lassen. Sie haben ihre Überzeugung und ziehen ihr Ding durch. Sie gehen mit dem Kopf durch die Wand. Und dann gibt es Leute, die in einer Position sind, wo sie sich gar nichts sagen lassen müssen.Sie sind ganz oben in der Karriereleiter angekommen. Sie sind Chef ihrer eigenen Firma. Sie haben scheinbar Geld ohne Ende und das Sprichwort Geld regiert die Welt trifft in ihrem Fall zu.
So jemand war Kyros. Er war Gründer des Perserreichs und regierte 29 Jahre. Er besiegte die Babylonier und löste sie als Weltreich ab. Er war erfolgreich und hatte den Titel Kyros der Große. Und doch gab er zu, dass jemand größer war als er selbst. Dieser Jemand konnte ihm sogar etwas befehlen.
»So spricht Kyros, der König von Persien: Der HERR, der Gott des Himmels, hat alle Königreiche der Erde in meine Gewalt gegeben. Er hat mir befohlen, in Jerusalem im Land Juda einen Tempel für ihn zu bauen. Wer von euch zum Volk dieses Gottes gehört, soll gehen. Der HERR, sein Gott, soll mit ihm sein.«
Die Bibel. (BB)
Dieser Weltherrscher, der eine großes Imperium aufbaute, musste zugeben, dass es jemand gibt, der das Recht hat, ihm etwas zu befehlen. Der HERR, der Gott des Himmels, durfte ihm Befehle erteilen und Kyros musste gehorchen. Gott hatte dies schon 200 Jahre im Voraus durch den Propheten Jesaja angekündigt: Zu Kyros sage ich: »Du bist mein Hirte.« Er wird alles ausführen, was ich vorhabe. Er wird zu Jerusalem sagen: »Es soll wieder aufgebaut werden! Man soll den Grundstein für den Tempel legen!« (Jes 44,28)
Schauen wir in unsere heutige Welt. Da gibt es viele Herrscher, Reiche und Einflussreiche, die bestimmen, was in der Welt geschieht. Oft fühlen wir uns machtlos und können nur kopfschüttelnd hinnehmen, was sie alles machen. Und sie prahlen auch mit ihrem Einfluss, ihrer Macht und ihrem Reichtum. Scheinbar kann sie nichts und niemand aufhalten. Doch! Denn wenn der HERR, der Gott des Himmels, etwas befiehlt, muss selbst der gottloseste Regent und Machthaber gehorchen. Ob er will oder nicht! Am Ende wird jeder vor Jesus niederfallen und bekennen müssen, dass Jesus Christus der Herr ist (Phil 2,11).
