Was ist wahr? Wir hören viele Meinungen zu vielen unterschiedlichen Themen. Viele versuchen, uns etwas zu empfehlen oder uns etwas zu verkaufen. Was ist wirklich nützlich, weil es wahr ist?
Beim Glauben an Jesus könnte man diesen Eindruck auch gewinnen, dass es nur eine Meinung von vielen ist. Dem einen hilft es. Für ihn ist es dann eine geistliche Krücke, eine Gehhilfe. Sie erleichtert das Leben oder macht es erträglicher, aber das war’s!
Aber was ist, wenn dieser Glaube auf der Tatsache der Auferstehung Jesu basiert? Wenn das wahr ist, dass dieser Jesus auferstanden ist, dann kann das auch große Auswirkungen auf mein Leben und Sterben haben.
Dass der Glaube an Jesus nicht ein Wunschdenken oder ein Märchenglauben bleibt, war auch den Aposteln von Anfang an schon sehr wichtig. Dies war Petrus nach der Himmelfahrt Jesu so wichtig, dass es die Bedingungen für die Nachwahl eines Apostels festlegte. Ihm war es wichtig, dass nur der nachgewählt wurde, der von Anfang bis zum Ende des Lebens und Wirkens Jesu mit dabei war,
und zwar von dem Tag an, als Johannes ihn taufte, bis zu dem Tag, als er von uns weg in den Himmel aufgenommen wurde. Von denen muss einer Zeuge seiner Auferstehung mit uns werden.
Die Bibel. (NeÜ)
Ganz wichtig scheint Petrus dabei die Auferstehung gewesen zu sein. Ein Apostel konnte nur sein, wer Zeuge der Auferstehung war. Bei der eigentlichen Auferstehung war zwar niemand mit dabei, aber es gab genügend Männer und Frauen, die den auferstandenen Jesus gesehen haben. Es waren insgesamt weit über 500 (1 Kor 15,6).
Paulus macht später die enorme Tragweite der leibhaften Auferstehung für jeden Christen deutlich: Unser Reden und Weitersagen von Jesus und auch unser Glaube an Jesus ist umsonst, vergeblich, inhalts-, kraft- und wirkungslos (1 Kor 15,14). Wir wären dann sogar falsche Zeugen, weil wir etwas behaupten, was gar nicht stimmt (1 Kor 15,15). Wir wären nach wie vor in der Sünde gefangen (1 Kor 15,17), es gäbe auch kein Leben nach dem Tod (1 Kor 15,18). Er fährt aber fort: Nun aber ist Christus auferstanden (1 Kor 15,20).
Es ist die Tatsache seiner Auferstehung, die alles ändert. Wenn das stimmt, dann … lies einfach selbst: 1 Kor 15,21-58!
