„weil sie meinen Rat nicht hören wollten und meine Mahnung verächtlich machten, darum sollen sie essen, was sie sich eingebrockt haben, sollen satt werden am eigenen Rat.“
Sprüche 1:30-31 BIBEL.HEUTE https://bible.com/bible/877/pro.1.30-31.BIBEL.HEUTE
Tages- oder Wochenvers
Tagesvers
Gedanken zum Tages-/Wochenvers
Wie schlimm, wenn Menschen den Konsequenzen ihrer falschen Entscheidungen hingegeben sind.
Wer sich entscheidet, göttlichen Rat in den Wind zu schlagen, wird irgendwann ohne diesen Rat leben müssen.
Und das ist fatal. Und führt letztendlich nicht zum Ziel ( in der Ewigkeit bei Gott zu sein), sondern in den Abgrund (Hölle).
Diese Verse aus Sprüche 1 sind entgegen dem MAINSTREAM, alles Kluge und Weise komme aus uns selbst.
Sie sprechen von keinem "Selbstoptimierungswahn" und warnen deutlich davor, schnelle/ einfache Beute zu machen ( siehe auch die Verse 12+13).
Ganz im Gegenteil : Sie klingen sperrig, altmodisch, mühsam, anstrengend und sprechen von Ehrfurcht vor Gott haben, von Lernen und von seinem Geist, der uns in alle Wahrheit leitet.
Doch dann endet das 1. Kapitel mit einer Zusage, die verheißungsvoll klingt:
" Doch wer auf mich hört, wird ohne Angst in Frieden und in Sicherheit leben".
Frieden und Sicherheit sind in unseren Tagen ein grosses Thema und sehr angefochten. Doch wer beim Lesen eine Abkürzung nimmt, um schneller dort anzukommen, handelt nicht weise und klug. Der Weg zur Verheißung führt immer zuerst über diese " Ehrfurcht vor dem Herrn" .
Erst letzte Woche habe ich etwas über die Hermeneutik der Demut gelernt. Sie ist ein von dem Theologen Heinzpeter Hempelmann geprägtes theologisches und bibelhermeneutisches Konzept (v. a. dargelegt in seiner Schrift “Nicht auf der Schrift, sondern unter ihr” Grundsätze und Grundzüge einer Hermeneutik der Demut, 2000).
Dieses Konzept bringt das methodische und geistliche Fundament dieses Ansatzes perfekt auf den Punkt.
Indem Hempelmann die Position des Auslegers „unter“ statt „auf“ (oder über) der Schrift verortet, bricht er bewusst mit dem neuzeitlich-aufklärerischen Subjekt-Objekt-Verhältnis, in dem der menschliche Verstand als oberster Richter über den Text agiert.
Dabei spricht Hempelmann von einer demütigen Haltung, die uns offen für Korrektur macht. Denn Erkennen ist Stückwerk und geschieht auf der Basis des Staunens. Hempelmann sprach davon, ” nicht nur das zu lesen, was sowieso glatt runterläuft” ( die Pathologie des Lesens) , sondern sich der lebendigen Wahrheit des Wortes zu stellen, sich auf die unbequemen “Häutungen des Lebens” EINLASSEN, die unser Denken und Leben verändern wollen. Die Bibel komme uns in ihrer Niedrigkeitsgestalt entgegen. Zentral gehe es um die Frage des Wollens! Will ich mich durch und von dieser Niedrigkeitsgestalt des Reden Gottes verändern lassen? Dabei geht “Erkennen der Wahrheit” nur auf den Knien. Sie ist ein Geschenk der Gnade Gottes. Dazu “brauchen wir SEINEN Geist!” so Hempelmann zum Schluss.
„weil sie meinen Rat nicht hören wollten und meine Mahnung verächtlich machten, darum sollen sie essen, was sie sich eingebrockt haben, sollen satt werden am eigenen Rat.“
Sprüche 1:30-31 BIBEL.HEUTE
https://bible.com/bible/877/pro.1.30-31.BIBEL.HEUTE
Wer sich entscheidet, göttlichen Rat in den Wind zu schlagen, wird irgendwann ohne diesen Rat leben müssen.
Und das ist fatal. Und führt letztendlich nicht zum Ziel ( in der Ewigkeit bei Gott zu sein), sondern in den Abgrund (Hölle).
V 7 “Mit EHRFURCHT VOR Jahwe beginnt die Erkenntnis. Nur Narren verachten Weisheit und Zucht.
V 23 Nehmt doch endlich meine Mahnung an! Dann lasse ich MEINEN GEIST sprudeln und gebe meinen Worten freien Lauf.
V 33 DOCH WER AUF MICH HÖRT, hat nichts zu befürchten, kann ohne Angst vor Unglück sein.””
Sprüche 1:7, 23, 33 bibel.heute
https://bible.com/bible/877/pro.1.7-33.bibel.heute
Sie sprechen von keinem "Selbstoptimierungswahn" und warnen deutlich davor, schnelle/ einfache Beute zu machen ( siehe auch die Verse 12+13).
Ganz im Gegenteil : Sie klingen sperrig, altmodisch, mühsam, anstrengend und sprechen von Ehrfurcht vor Gott haben, von Lernen und von seinem Geist, der uns in alle Wahrheit leitet.
Doch dann endet das 1. Kapitel mit einer Zusage, die verheißungsvoll klingt:
" Doch wer auf mich hört, wird ohne Angst in Frieden und in Sicherheit leben".
Frieden und Sicherheit sind in unseren Tagen ein grosses Thema und sehr angefochten. Doch wer beim Lesen eine Abkürzung nimmt, um schneller dort anzukommen, handelt nicht weise und klug. Der Weg zur Verheißung führt immer zuerst über diese " Ehrfurcht vor dem Herrn" .
Erst letzte Woche habe ich etwas über die Hermeneutik der Demut gelernt. Sie ist ein von dem Theologen Heinzpeter Hempelmann geprägtes theologisches und bibelhermeneutisches Konzept (v. a. dargelegt in seiner Schrift “Nicht auf der Schrift, sondern unter ihr” Grundsätze und Grundzüge einer Hermeneutik der Demut, 2000).
Dieses Konzept bringt das methodische und geistliche Fundament dieses Ansatzes perfekt auf den Punkt.
Indem Hempelmann die Position des Auslegers „unter“ statt „auf“ (oder über) der Schrift verortet, bricht er bewusst mit dem neuzeitlich-aufklärerischen Subjekt-Objekt-Verhältnis, in dem der menschliche Verstand als oberster Richter über den Text agiert.
Dabei spricht Hempelmann von einer demütigen Haltung, die uns offen für Korrektur macht. Denn Erkennen ist Stückwerk und geschieht auf der Basis des Staunens. Hempelmann sprach davon, ” nicht nur das zu lesen, was sowieso glatt runterläuft” ( die Pathologie des Lesens) , sondern sich der lebendigen Wahrheit des Wortes zu stellen, sich auf die unbequemen “Häutungen des Lebens” EINLASSEN, die unser Denken und Leben verändern wollen. Die Bibel komme uns in ihrer Niedrigkeitsgestalt entgegen. Zentral gehe es um die Frage des Wollens! Will ich mich durch und von dieser Niedrigkeitsgestalt des Reden Gottes verändern lassen? Dabei geht “Erkennen der Wahrheit” nur auf den Knien. Sie ist ein Geschenk der Gnade Gottes. Dazu “brauchen wir SEINEN Geist!” so Hempelmann zum Schluss.