Pädophiler, Serienmörder, Mafia. Das sind alles Wörter, die bei mir gleich das Wörtchen böse triggern. Das sind böse Menschen. Und dann gibt es sogenannte gute Menschen, manche sagen Gut-Menschen dazu. Dies sind Menschen, die Gutes für die Menschheit und das Gegenüber wollen.

Die Bibel warnt uns vor bösen Menschen. Wir sollen sie weder beneiden noch einer von ihnen werden zu wollen.

Sei nicht eifersüchtig auf böse Menschen! Wünsch dir nicht, zu ihnen zu gehören!

Die Bibel. (BB)

Aber was sind laut der Bibel überhaupt böse Menschen? Und wie definiert sie dann das Gegenteil, gute Menschen? Wir sehen, dass Gott auf andere Art definiert, als wir es tun. Er setzt Böse mit Ungerechten und Gute mit Gerechten gleich (Mt 5,45). Wer ist gerecht, wer ungerecht? Ungerecht ist derjenige, der unter der Macht der Sünde lebt. Für diese Sünde ist Jesus gestorben, der Gerechte für die Ungerechten, damit er euch zu Gott führte (1 Petr 3,18). Jesus macht uns von Ungerechten zu Gerechten (Röm 3,26; Röm 8,33). Durch den Glauben an ihn wird der Einzelne gerecht gesprochen (Röm 3,30; 4,5; Gal 2,16; 3,8). Weil Ungerechtigkeit mit der Sünde des Menschen zu tun hat, sind wir alle ungerecht (Röm 3,9-12.22-24). Ohne Glauben an Jesus bin ich in Gottes Augen ungerecht und böse!

Genauso wie die Sünde das Böse in mir bewirkt (Röm 7,17-20), so bewirke ich selbst nicht das Gute, sondern Jesus bewirkt das in und durch mich (Gal 2,20). Ich brauche mir also nicht auf die eigene Schulter zu klopfen, sondern ihm gebührt dafür die Ehre (Hebr 13,21). Durch Jesus bin ich errettet von der Konsequenz meiner eigenen Sünde und besitze schon jetzt das ewige Leben (Röm 6,23).

Daher gibt es für mich auch keinen Grund, auf die bösen Menschen, die nicht Geretteten, eifersüchtig zu sein. Ich will auch nicht mit ihnen tauschen. Ich will nicht zu ihnen gehören. Sie sind in Ewigkeit verloren. Ich lebe in Ewigkeit.

Wir gehören nicht zu den Bösen, aber es muss uns ein Anliegen sein, dass Böse durch den Glauben an Jesus zu Guten werden, von Ungerechten zu Gerechten. Jesus ist für die Ungerechten gestorben, damit er sie dadurch wieder in die Gemeinschaft mit Gott bringen kann. Ich sollte diese Botschaft den Ungerechten bringen.